1- das Geheimnis des Schnurrens.

Die meisten Raubkatzen, von der Katze bis zu der Löwe und dem Panther, stossen eine tiefe und karakteristiche Schwingung aus: den Schnurrlaut. Das Tier beginnt schon im jüngsten Alter und hört nur mit zunehmendem Alter auf. Seit langer Zeit stellt sich die Frage ob die Katze einen Schnurrapparat besitzt. Erst hat man geglaubt dass die Schwingung im Kehlkopf entstand, doch Katzen bei denen eine Laryngotomie vorgenommen wurde (Hardie und al- 1981) schnurren weiter.
Die Rolle des Diaphramas ist auch erwähnt worden (Stogdale-1985); heute stimmen viele Forscher überein: der Schnurrlaut ist Ergebnis Blutbewegungen in der Hohlvene, die sich im Leber und in dem Diaphragma verengert. In gewissen neurovegetativen Umständen würde das Blut Gegenströmungen in diesem geengten Pass bilden und daher im ganzen Körper Schwingungen auslösen. Diese Schwingungen erlangen in die Stirnhöhlen durch die Luftröhre.
Die Resonanz: dieser physische Vorgang betrifft die ganze Umwelt in allen Frequenzbereichen.
Tritt in einer bestimmten Umwelt ein Element in Schwingung ein, so tritt die ganze Umwelt übereinstimmend in Schwingung ein; daher wird der ursprüngliche Ton lauter. Die Geige ist ein gutes Beispiel dafür: wenn der Bogen die Saiten streicht, klingt die ganze Geige und erzeugt harmonische Töne. So geschieht es auch beim Katzenschnurren.
Tatsächlich schwingt alles, der Schnurrlaut wird nicht nur gehört sondern auch unter den Fingerspitzen gefühlt, und die Katze zeigt ein karakteristiches Benehmen aus : sie gibt sich hin. Dieses Benehmen ist lange Zeit mit ³rechtem Wohlseinã verwechselt worden. Es ist heute festgestellt worden, dass schwerleidende oder richtig beunruhigte Katzen, auch schnurren.

2-Das Rätsel der Frequenzen 25/50 Hertz.

Wenn man die Frequenz eines Schnurrlauts näher betrachtet, so werden hauptsächlich sehr tiefe Töne wahrgenommen, die von 25 bis 50 Hertz abgestuft werden können. Diese Basstonlage ist von den Komponisten gut bekannt, denn sie veranlässt Gemütsbewegung. Man kann also von einer direkten Wirkung des Tones auf dem Organismus sprechen. Nun stellt sich die Frage ob diese Wirkung gemessen werden kann.
Animal Voice, eine Tierschutzorganisation, die sich unter anderem mit den zahlreichen Kommunikationsmitteln der Tiere befasst, hat danach geforscht. Orthopäden wissen dass diese Frequenzen, bei Frakturen oder bei Gelenkbeschwerden, auf Gliedmassen eine Heilkraft haben. Sie haben eine Beschleunigung des Vernarbensvorgangs, der Gewebeneubildung festgestellt; kurz diese Frequenzen hätten eine anabolische Wirkung. Zur gleichen Zeit haben die Forscher von Animal Voice statistisch festgestellt, dass in gleichen Situationen, d. h. bei gleichen Läsionen und äquivalenten chirurgischen Eingriffen, die Katzen dreimal schneller genesen und fünfmal weniger als die Hunden unter Nachwirkungen leiden. Daraus die Hypothäse einer anabolischen Wirkung beim Erholungsvorgang: das Schnurren hätte eine wirkliche therapeutische Wirkung.

3-Seligkeit oder Elend... eine Erholungsphase .

Tierärzte, die verletzte und schwerleidende Katzen behandelten, haben bemerkt, dass diese elenden Haustiere noch die Kraft zum Schnurren finden. Diese Feststellung widerspricht das bedeutungslose Bild des auf dem Schosse seines Meisters glückichen liegenden Tieres.
Doch ist die Katze freundlich und entpannt oder leidet sie und bittet sie um Hilfe, stimmt den Schnurrlaut mit einem Erholungvorgang überein. Diese anabolische Phase ist bei dem Menschen gut bekannt: im Schlafe wächst der Körper, wird das Gewebe gebildet, werden die Tagesereignisse im Gedächtnis gehaftet und massgeblich bestimmt...
Bei der "elenden Katze" kann also das Schnurren wie eine Verzweiflungstat angesehen werden: er versucht die Krankheit zu bekämpfen. Diese Erholungphase steht durch das neurovegetative System unter der Einwirkung vom Gehirn.

4-Das neurovegetative System.

Unser Körper steht dauernd unter dem Einfluss vom Nervensystem: Herzrythmus, pupillarische Anspannung oder Harnverhaltung in der Blase, d. h. alle Funktionen unserer Organe werden von dem neurovegetativen System kontrolliert.
Diese Nervfasern, die unter unserem Willen nicht stehen, wirken auf die glatten Fasern aller Organe: sie kontrollieren die Umwandlung der Nahrung im Körper, die Ein-und Ausatmung, die Blutbahn u.s.w. Sie aktivieren auch die Drüsen und kontrollieren sozusagen die hormonale Absonderung. Dieses unabhängige System erhält die bestimmten Leistungen der Organen, funktionnelle Einheiten, im lebenswichtigen Gleichgewicht. Es besteht aus zwei widerstreitenden und dennoch ergänzenden Netzen: dem sympathischen Nervensystem und dem parasympathischen Nervensystem. Durch Absonderung vom Noradränalin kontrolliert das sympathische Nervensystem unsere Abwehrfähigkeiten. Die Faser vom sympathischen Nervensystem lösen die Steigerung des Blutdrucks, des Pluschlags, der Glykämie.... aus. Durch die Dopaminabsonderung kontrolliert das sympathische Nervensystem auch unsere Aufgewecktheit und Wachsamkeit, oder umgekehrt unsere Agrässivität.
Wird das sympathische Nervensystem aufgefordert, so werden auch die Reserven vom Organismus sehr schnell verbrannt und die Zellmembranen depolarisiert. Umgekehrt reguliert das parasympathische System das sympatische Nervensystem: indem er Acetylkolin absondert, schränkt er die Aktion vom sympatischen Nervensystem ein und "vergütet den Schaden". Er ordnet die Verdauung an, fordert die Gewebebildung auf (Faserblasten, rote Blutkörperchen, Narbengewebe). Kurz, er erfüllt eine anabolistiche Funktion.
Das parasympatische System fordert auch die Absonderung von Särotonin auf. Das tags über abgesonderte Hormon, das das Schlafen reguliert, versammelt sich in gewissen Teilen des Gehirns (präoptischen Gebieten) und drängt die Wachsamkeitsfaktoren im Hintergrund ein: so kann das Schlafen eintreten. Während dem Schlafen bildet den Körper neue Reserven, schöpft neue Kraft. Oft hat man beim Erwachen das Gefühl von einer Infektionskrankheit wieder gesund zu sein.

5-Erinnerungen und Gefühle.

Alle Stimuli die auf unser Hirn einwirken, egal ob sie exogen (Lärm, Licht...) oder endogen sind (Gedanke, organisches Gefühl...) werden vom Hippocampus oder Amygdalus analysiert. Ereignisse oder Objekte werden im Hippocampus unterschieden, beurteilt, systematisch aufgegliedert (Gedächtnis der Fakten) und bei dem Amygalus mit Gefühlen oder Farben verbunden.
Ein Beispiel: auf der Strasse fährt ein blaues Motorrad, genau das gleiche Moped das Sie vor 15 Jahren fuhren. Die Erscheinung des blauen Motorrads, ruft tausende angenehme Gefühle oder Gedächtnisse wach: die Farbe Ihres früheren Motorrads, den Geruch des Ledersattels u.s.w.


Der Geruchsinn steht vor dem Gehörsinn und dem Gesicht, und ist sozusagen der stärkste Input. Gewisse Makler haben den Dreh heraus: sie wissen dass den Geruch vom gerösteten Brot oder frisch gekochten Kaffee in der besichtigten Wohnung, beim potentiellen Kaüfer angenehme Gefühle wie " Familie, Glück und Wohlsein " wachrufen kann.

6-Das Schnurren der Katze wirkt wie die " madeleine von Proust "..

Wir vermuten mit Richtigkeit dass den Schnurrlaut, den wir beim Streicheln unserer jungen oder erwachsenen lieben Katze h...ren, ein Beweis für ihre Zufriedenheit ist. Vermuten wir allerdings, dass diseser Schnurrlaut verschiedene Wege einschlägt, Hippocampus und Amygdalus, und wie die " madeleine von Proust " wirkt. Proust, der berühmte französische Schriftsteller schrieb in einem Buch wie angenehme Kinderinnerungen wachgerufen wurden, indem er " eine madeleine " (ein kleines Gebäck) im Tee eintunkte. Das " Grru, Gruu, Schnurr " der liebevollen Mietze erweckt bei uns angenehme Bilder: weg mit dem Angstgefühl, dem Ärgernis...
Es stellt sich aber die Frage ob Hormone oder NeuroŸbertrager dabei eine Rolle spielen.
Nicht weniger als dreissig bestimmte Elementen tragen zum Einschlafen bei. Ihre Wechselwirkungen sind heute noch teilweise bekannt, um so mehr als sie andere biologische Funktionen induzieren. Esslust, Aufwachen werden in sehr naheliegenden Hirnbereichen, besonders im Hypothalamus, ausgelöst. Umgekehrt können die Neuronen, die Serotonin absondern, aktiviert werden, wenn sie den Hippokampus und den Amydalus entlanggehen.
Tatsächlich funktioniert alles als ob.... die Erinnerung die beim Hören des Schnurrlautes wachgerufen wird, die Absonderung der Serotonin aktivieren würde und daher ein Seligkeitsgefühl (Vorbedingung für das langsame Vorschlafen), induzieren würde.
Weitere neurobiologischen Studien sollen darüber unternommen werden, um diese Theorie nachzuprüfen. .

7- Die Rolle der Endorphinen

Wenn der Organismus gegen das Leiden kämpft oder umgekehrt wenn ein Zufriedenheits- oder Seligkeitsgefühl sich einsetzt, werden Endorphinen - endogenen Morphinen - abgesondert. Wenn sie gestreichelt wird, beginnt die Katze zu schnurren. Komischerweise schnurrt sie auch, wenn sie leidet. Verhaltensforscher haben daraus geschlossen dass das Schnurren die Absonderung von Endorphinen begleitet. Schnurren hilft der Katze die Schmerzen auszustehen, wirkt wie ein Beruhigungsmittel. Auf der anderen Seite hilft es ihr auch uns ihr Zufriedenheitsgefühl zu zeigen. Hier stellt sich aber diese Frage ob das Schnurren die Absonderung der Endorphinen auslöst, oder umgekehrt ob die Endorphinen auf das Schnurren einwirken.

8- Den Schnurrlaut eine Entdeckungsreise

Die Zeitung Effervesciences bietet ein CD vor. Sie werden verschiedene Schnurrlaute aufhören, die mit oder ohne Melodie assoziiert worden sind. Mehr als 250 Zeitungsleser oder Websurfer, Katzenfreunde oder nicht, haben die Wirkungen der Schnurrlaute schon persönlich getestet. Viele sind der Meinung, dass es " die lebendige Katze nicht ersetzt ". Dreissig Personen berichten darüber. Hiernach eine Blumenlese:

- es hat mir wirklich geholfen einzuschlafen
- in dem reinen "Grru, Gruu, Schnurr" spürt man die bemerkenswerte Lebenskraft der Katze, ein sensibles und kompliziertes Wesen...
- tiefe Entspannung und Wahrnehmung einer violetten Farbe
- nach wenigen Minuten fühlte ich mich weniger gestresst,
- wirklich energieträgerisch: ich habe typische Prickeln in den inneren Handflächen gefühlt. Nach 15 Minuten fühlte ich mich beruhigt, atmete tief und langsam
Hier einige Ratschläge: machen Sie es sich bequem, bevor Sie sich den CD leise und lieber mit dem Kopfhörer anhören. Vermeiden Sie dabei zu knabbern. Beim Autofahren streng abgeraten.

9- Kleine Zusammenfassung

Wenn die Katze schnurrt werden beruhigende Substanzen im Organismus sekretiert.Egal ob es sich um Serotonin oder um Endorphinen handelt, wir beneiden unser beliebtes Haustier um seine Zufriedenheit und würden gern an seine Stelle sein ....

10-Treten Sie in die Gruppe ein.

Rouki CD kann HIER bestellt werden. Mit einem Klick auf ³Eingangã starten Sie den Shop. Lassen Sie sich eine halbe Stunde lang von Rouki begleiten. Sein Schnurrlaut wird Sie beruhigen, zum SeligkeitgefŸhl, zum Dösen führen.... Vermitteln Sie uns ihre Meinung durch mail. Sie werden unseren Datenbank bereichern. Wir danken Ihnen sehr herzlich dafür..

Jean-Yves Gauchet

Le Blog de Jean-Yves Gauchet Directeur de la revue Effervesciences


Wenn der Schnurrlaut therapeutische Wirkungen hätte?